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Beleidigung dritten Grades - Buchseite

Beleidigung dritten Grades

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Eine Frau zwischen zwei Männern – das war einmal große Oper. Früher duellierte man sich da, nach allen Regeln der Kunst. Heute ist das nicht zu erwarten. Aber wenn das Unerwartete geschieht, was dann?

Als der Psychiater Oskar B. Markov auf der Wache am Alexanderplatz Anzeige erstatten will, weil er zum Duell gefordert wurde, hält die Polizei das für einen schlechten Scherz. In Berlin habe es seit hundert Jahren kein Duell mehr gegeben, die Kultur­technik des zivilisierten gegenseitigen Totschießens sei ausgestorben. Aber Markov lässt sich nicht abwimmeln, er besteht auf einer Ermittlung. So beginnt eine abenteuerliche Groteske, die zu einem Antiquar führt, der über der Lektüre alter Duellbücher ganz offensichtlich den Realitätsbezug verloren hat und die Tatsache, dass seine Ex-Freundin mit dem Psychiater eine Beziehung angefangen hat, als eine Beleidigung dritten
Grades empfindet. Für ihn ist klar: Ein Duell muss stattfinden. Nur, wie kann das gehen? Und wie ist es früher gewesen?
Rayk Wieland verbindet in diesem rasanten Roman eine aberwitzige, ganz und gar gegenwärtige Geschichte mit der
Erzählung des letzten Duells in Deutschland und schafft so eine Spannung, die bis zur letzten Seite anhält.

"Wie Wieland das echte Duell (…) mit so bösem wie erhellendem Sarkasmus erzählt und mit dem fiktiven Duellwahn des monomanischen Antiquars Schill verknüpft, ja, beide Ebenen raffiniert ineinanderschiebt, macht den hohen Reiz dieses Buches aus. Mag man anfangs etwas schwer einsteigen, (…) so fesselt der Roman umso mehr, wenn die idée fixe, die dieses Erzählwerk durchzieht, beim Leser zu wirken beginnt: Duellieren als konsequenteste Form eines ultimativen Gesprächs."

Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung

"Wielands irrwitzige Groteske strotzt vor Fabulierfreude, mit feinem Gefühl für Absurdes und Witz. (…) Das Interessante ist nun, dass Rayk Wieland diese irrwitzige, ganz und gar gegenwärtige Geschichte mit einem historischen Duell verbindet, das letzte seiner Art auf deutschen Boden. Mit spürbarem Vergnügen: lässig, mit Spott und gegenwärtig."

Elke Schlinsog, Deutschlandfunk Kultur

"Rayk Wielands turbulenter Roman 'Beleidigung dritten Grades' ist eine Geschichte des Duells. (...) Die Ereignisse nehmen notgedrungen ihren grotesken Verlauf – damit muss man einfach rechnen, wenn ein satirisch ausgefuchster Autor wie Rayk Wieland ('Ich schlage vor, dass wir uns küssen') am Werk ist."

Martin Oehlen, buecheratlas.com

Erscheinungstermin:

08.03.2022

ISBN:

978-3-95614-481-3

EAN:

9783956144813

Seitenzahl:

320

Breite

14,5 cm

Höhe

21,5 cm

Lieferbarkeit:

Lieferbar
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